für Erwachsene

Unsere Angebote für Erwachsene

 

21. November 2019: Organopedia | Orgelkonzert auf der Empore mit Johann Sebastian Bach, Olivier Messiaen, Louis Vierne, Matthias Weckmann. Abschiedskonzert von Anna Buczek Merz, Orgel.

Vergangene Veranstaltungen

21. Oktober 2019: Organopedia «Johann Sebastian Bach | Clavierübung Teil III», Programm für zwei Abende – kommentiertes Konzert auf der Empore (zweiter Abend). Anna Buczek Merz, Orgel. Empore Kirche.

17. Juni 2019: Organopedia «Johann Sebastian Bach | Clavierübung Teil III», Programm für zwei Abende – kommentiertes Konzert auf der Empore. Anna Buczek Merz, Orgel. Empore Kirche.

12. Mai 2019, 15–19 Uhr: Orgelmarathon zum Abschluss des 50-Jahr-Jubiläums. Die Organisten: Kiyomi Higaki (Kirche Zürich Unterstrass), Andreas Jost (Grossmünster Zürich), Martin Kovarik (Kirche St. Josef, Horgen), Christoph Maria Moosmann (Pfarrkirche St. Georg und Zeno Arth/SZ), Anna Buczek Merz (Kirche St. Josef Zürich). Anschl. Apéro. Freier Eintritt.

1. April 2019: Passionskonzert | Orgelmusik und Gregorianischer Choral. Anna Buczek Merz, Orgel; Schola Ave Carmina, Gesang. Empore Kirche

10. März 2019: Vortrag & Musik «Das Orgelwerk von Olivier Messiaen». Musik aus drei Zyklen des Komponisten mit wissenschaftlichen und theologischen Erläuterungen. Prof. Wolfgang Müller, Theologe und Prof. Tobias Willi, Organist.

22. November 2018: Organopedia «Am Fest der heiligen Cäcilia», kommentiertes Konzert auf der Empore. Anna Buczek Merz, Orgel und Gesang. Empore Kirche

18. September 2018: Podiumsdiskussion «Kirchenorgel – Relikt der Vergangenheit oder zeitloses Instrument?» 

IMG_2264Zur Bedeutung der Orgel und Musik in der Kirche diskutierten unter der Leitung von Susanne Kübler (Redaktorin Klassische Musik Tages-Anzeiger): Anna Buczek Merz (Organistin St. Josef), Bernhardt Edskes (Intonateur Orgel St. Josef), Andreas Metzler (Metzler Orgelbau AG), Prof. Krzysztof Wojtkiewicz (Theologe), Udo Zimmermann (Organist St. Peter und Paul  Zürich). IMG_2269Das Fest des 50. Geburtstages unserer Orgel soll nicht nur mit Musik, sondern auch mit Reflexionen gefeiert werden. Ein Anlass, um über die Bedeutung der Orgel und der Orgelmusik in unseren Kirchen nachzudenken.

 

 

 

 

 

16. September 2018: Erneuerung der Orgelweihe durch Vikar Martin Filipponi.

Orgelweihe St. Josef 2018

Gregorianischer Choral und Orgelwerke von. J.S. Bach. Anna Buczek Merz (Orgel)

 

 

 

 

 

Impulse sind Themeninputs durch unsere Seelsorger oder andere Fachpersonen mit Diskussion | im Sitzungszimmer 1, Pfarreizentrum St. Josef Zürich. 

Sonntag, 10. November,  11.00 Uhr – Leo der Grosse und das Papsttum. 

Am 10. November gedenkt die Kirche Leo dem Grossen. Dieser Bischof von Rom stand der Kirche in einer Zeit vor, als um den rechten Glauben gerungen wurde und die Einheit der Kirche dadurch gefährdet war. Deswegen wird er auch als Kirchenlehrer verehrt. Er beanspruchte für sich zum ersten Mal den Titel des pontifex maximus und prägte somit das Verständnis des päpstlichen Primats, welches heute noch eine wichtige Rolle im Gespräch zwischen den Konfessionen spielt. Ausgehend von dieser Person beschäftigen wir uns mit der Frage, welche Rolle das Papstamt für das Glaubensleben der Kirche heute spielt.

Gian Rudin, Pastoralassistent

 

 

Lesezirkel

LesekreisBildIm Lesezirkel setzen wir uns anhand eines Textes mit einem Thema auseinander. Neben einführenden Bemerkungen gibt es auch Zeit für Diskussion.

Sonntag, 17. November 2019, 11.00 Uhr: Gegenwärtig im Geheimnis

Das Zweite Vatikanische Konzil bezeichnet die Eucharistiefeier als Höhepunkt und Quelle christlichen Lebens. Der Sonntag ist die Feier der unverbrüchlichen Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch. Unter den Gestalten von Brot und Wein schenkt Gott seine erlösende Gegenwart. Dieses unauslotbar tiefe Geheimnis hat Thomas von Aquin mit dem Begriff Transsubstantiation bezeichnet. Das Wort ist nicht nur ein Zungenbrecher, an ihm sind auch schon manche Köpfe denkerisch zerbrochen. Dieser grosse Gelehrte des Mittelalters war sich jedoch stets bewusst, dass Gott nicht mit klugen Begriffen eingezäunt werden kann. So hat er das Geschehen der Eucharistie auch in poetischen Hymnen zu umkreisen versucht:

Demütig bete ich dich, verborgene Gottheit an,
die du in diesen Gestalten wahrhaft dich verbirgst;
dir unterwirft sich ganz mein Herz,
weil es, wenn es dich betrachtet, ganz seine Kraft verliert

Der Text kann im Sekretariat bestellt werden.

Ort: Sitzungszimmer 2, Pfarrei-Zentrum
Freier Eintritt, ohne Anmeldung

Vergangene Lesezirkel

Dienstag, 29. Oktober 2019 – Transhumanismus: Die Vision von der Unsterblichkeit
Als der Begriff des Transhumanismus in den 1960er Jahren aufgekommen ist, war damit die Überwindung der menschlichen Natur durch technischen Fortschritt gemeint. Der Sprinter Oscar Pistorius aus Südafrika ist ein beeindruckendes Beispiel. Ohne Füsse geboren war er trotz oder dank seiner Beinprothesen an den Olympischen Spielen vertreten. Aber die Idee des Transhumanismus birgt auch Schattenseiten. Wie weit darf der technische Fortschritt gehen? Gibt es berechtigte moralische Einwände gegen den Menschen als Designobjekt? Das Ziel des Transhumanismus ist die Unsterblichkeit des Menschen. Unser sterbliches Bewusstsein soll mittels Hirntechnologie auf einen Datenträger geladen werden. Was für Antworten eröffnen sich hier vom christlichen Glauben her, der an Kreuz und Auferstehung Jesu Christi orientiert ist?

Mittwoch, 25. September 2019 – Ist Gott eine «Person»?
Wenn man neuste Meinungsbarometer berücksichtigt, dann entfernt sich das spirituelle Empfinden der Menschen zunehmend von den Ansichten der etablierten Religionen. Insbesondere im Bezug auf das Gottesbild haben sich neue Vorstellungen entwickelt: Gott als numinoses Energiefeld oder eine Art Hyper-Cloud, in der alle geistigen Aktivitäten gespeichert sind. Das Absolute ist dann eine überpersonal Grösse, gereinigt von allen menschlichen Projektionsversuchen. Aber was ist denn genau eine Person? Und wie lässt sich Gott als Ansprechpartner im Gebet erleben, wenn das Personale wegfällt? Wie kann man Gott als das grosse DU verstehen, ohne der Religionskritik zu unterliegen?

25. August 2019 «Reformieren?(!)» Die Kirche muss sich reformieren, um noch glaubwürdig zu sein! Diese Forderung erklingt heute lautstark. Die Frage nach dem Frauenpriestertum, die Gleichbewertung homosexueller Partnerschaften sind nur zwei Themen, die im kirchlichen und gesellschaftlichen Bereich intensiv diskutiert werden. Die Kirche hat sich im Laufe der Zeiten immer wieder verändert und angepasst, ist aber gleichzeitig ihrem Ursprung treu geblieben. Was sind die Kriterien für Reformen, welche die zentralen Glaubensinhalte nicht preisgeben. Dieser Frage nähern wir uns mit einem Text des jüngsten Theologieprofessors Deutschlands an.

16. Juni 2019  «Wie allumfassend ist katholisch?» Das griechische Wort καθολικός (katholikos) bedeutet allumfassend und bezieht sich auf den universellen Geltungsbereich des christlichen Glaubens und der ihn vermittelnden Kirche. Eine weltumspannende und somit alle Menschen betreffende Weltanschauung hat es in der heutigen als postmodern beschriebenen Welt nicht einfach, sich Gehör zu verschaffen. Das Phänomen der Globalisierung jedoch fordert die Menschheit zum Denken in universalen Dimensionen und das Katholische kann hier einen Beitrag leisten. Gerade in Zeiten, in denen aggressive Nationalismen und andere Gruppenbildungen die Einheit des Menschengeschlechts zu gefährden suchen.

19. Mai 2019 – «Die turbulenten 60-er Jahre» Kiffende Hippies, sexuelle Freizügigkeit und Studentenunruhen. Die sogenannten 68-er waren eine ereignisreiche Zeit und haben bis heute Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben. Aber auch im kirchlichen Bereich ist zu dieser Zeit viel passiert: Man denke an das vielzitierte 2. Vatikanische Konzil, die Anfänge der Befreiungstheologie oder die ökumenischen Annäherungen. Wie hat diese Zeit die Kirche belebt und verändert und was ist heute noch davon zu spüren?

10. April 2019 – «Ein allmächtiger Gott?» Im Glaubensbekenntnis lautet der erste Satz: Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen! Gerade in Bezug auf das menschliche Leid ist diese Glaubensaussage schwer zu verstehen. Wie kann man die Übermacht Gottes verstehen und wie ist sie mit der Grausamkeit in der Welt zu vereinbaren? Ein genauer Blick in die Bibel lohnt sich, denn dort wird mit dieser Frage gerungen!

17. Februar 2019 – Offenbarung ist ein Grundwort des christlichen Glaubens. Aber was zeigt sich eigentlich in der Offenbarung und wie können wir diese in unserem Leben entdecken?

27. Januar 2019 – Der Zusammenhang von Gewalt und dem Glauben an den einen unsichtbaren Gott ist insbesondere von dem Ägyptologen Jan Assmann intensiv untersucht worden. Mit seiner These von der «Mosaischen Unterscheidung» hat er hitzige Debatten erzeugt. In seinen späteren Werken entdeckt er dann die positiven Aspekte des «Ein-Gott-Glaubens» und spricht von einem «Monotheismus der Treue». Gemeinsam begeben wir uns auf Spurensuche nach der Einzigartigkeit Gottes.

11. November 2018 – In der zeitgenössischen Theologie wird von einer «Krise des Bittgebetes» gesprochen. Banal gefragt: Soll und darf ein Kind das liebe Christkind um ein Plüscheinhorn bitten? Etwas ernster wird die Angelegenheit der schwerwiegenden Erkrankungen und der Frage nach körperlichen Heilungen. Die Frage nach dem Sinn des Bittgebetes hat Auswirkungen auf das Gottesbild.

21. Oktober 2018 – Dietrich Bonhoeffer

26. September 2018 – Neue Atheismen – Seit Richard Dawkin’s Buch «Der Gotteswahn» hat die Verneinung der Existenz Gottes neue Popularität erlangt. Neben diesem eher banal wirkenden Atheismus, der naturwissenschaftliche Erkenntnisse unzulässig instrumentalisiert, gibt es eine Vielzahl von neueren atheistischen Argumentationen, die teilweise traditionelle theologische Konzepte uminterpretieren oder gottlose Formen der Spiritualität propagieren. Diesem Phänomen wollen wir uns annähern. Es gibt immer wieder Spielformen atheistischer Weltanschauungen, so gibt es auch Theologen, die behaupten man könne und solle atheistisch an Gott glauben.

Spiritualität erfahren

Die Eucharistie, unser Gottesdienst, ist die tiefste Form der Spiritualitätsvertiefung. Wir feiern sie täglich, ausser am Montag. Sie finden die genauen Zeiten der Feiern hier. Jeden Dienstag beten wir die Vesper von 19:10 bis 19:30 in der Krypta.


Vorschau 2020

Israelreise, Sonntag, 19. April 2020 bis Samstag, 2. Mai 2020

 

 

 

 

 

Informationsveranstaltung im Pfarreizentrum:
Sonntag, 22. Dezember 2019 um 17.00 Uhr


 

 

Hier ein paar Impressionen von vergangenen Reisen:

Kulturreise nach Dresden vom 20. bis 23. September 2019

Bericht eines Teilnehmers

Der Bus von Drusberg-Reisen stand schon frühzeitig vor der Kirche St. Josef und die fröhliche Reisegruppe hat Edi, den Buschauffeur, als alten Bekannten herzlich begrüsst. Die Vorfreude der Teilnehmer war spür- und sichtbar. Man hat sich auf die weite Reise nach Dresden, die Landeshauptstadt von Sachsen, vorbereitet. Unser Reiseführer Gian Rudin hat einen willkommenen Zwischenhalt eingeplant und zwar in Schweinfurt beim Museum Georg Schäfer. Hier staunten wir vor den Bildern von Carl Spitzweg. Es sind Bilder mit feinem Stimmungsgehalt aus der Biedermeierzeit.  Vielfach sind Sonderlinge ironisch dargestellt. Das ganze Museum ist zudem bezüglich Architektur sehr bemerkenswert.

Kurz bevor die Sonne uns verliess konnte noch das Nachtlager im Hotel bezogen werden. Am andern Morgen wurden wir von einer charmanten Stadtführerin empfangen. Diese zeigte uns die sehr grosse kulturelle Fülle im historischen Stadtteil von Dresden. Da ist das Meisterwerk barocker deutscher Baukunst, der sogenannte Zwinger. Beeindruckend in diesem Zwinger ist insbesondere die Galerie „Alte Meister“. Die „Sixtinische Madonna“, von Raffael ist eines der berühmtesten Gemälde der Welt. Die beiden pausbäckigen und geflügelten Engelchen mit den dunklen Locken und grossen Augen am unteren Bildrand sind weltweit bekannt. Ganz berühmte Gebäude sind in dieser Umgebung vor allem die Frauenkirche und die Semperoper. Die protestantische Frauenkirche, ein Zentralbau, 95 Meter hoch, 5-stöckig hat eine erschütternde Geschichte hinter sich. Kurz vor Kriegsende wurde Dresden und damit auch diese Kirche völlig zerbombt. Bis 1989 war diese Kirche noch ein Schutthaufen und Mahnmal. Der Wiederaufbau (Rekonstruktion) der Kirche begann mit Spendengeldern aus ganz Europa im Jahr 1994 und wurde 2005 wieder eingeweiht. Wir erlebten in dieser Kirche eine berührende Andacht mit Orgelkonzert sowie Erläuterungen zu dieser aussergewöhnlichen Kirche. Nach diesen fesselnden Erlebnissen war am nächsten Tag eine Auflockerung sehr willkommen. Der Reisebus führte uns in die Sächsische Schweiz, ein Sandsteingebirge mit riesigen Schluchten. Diese Landschaft ist sehr imposant und auch packend. Tiefe Schluchten und steile Felsen, eine Naturlandschaft wie ein Kunstwerk.

Andern Tags, am Sonntagmorgen begaben wir uns zum Gottesdienst in die Kathedrale St. Trinitatis. Ein besonderes Erlebnis war hier der Orgelklang. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1755. Es ist das letzte und grösste Werk des berühmten Orgelbauers Gottfried Silbermann. Das nächste unvergessliche Erlebnis war am Abend die Ballettvorstellung „Giselle“ von Adolph Adam in der Semperoper, ein Ballett vom Feinsten. Man fühlte sich in einer andern Welt. Es ist fast nicht zu glauben, wie wunderschön die Tänzerinnen und Tänzer ihre Gefühle ausdrücken können. Hinzu kommt, dass die Ballettvorstellung auf einer Bühne von höchster baukünstlerischer Bedeutung stattgefunden hat. Dieses Opernhaus hat Gottfried Semper im Stil der Hochrenaissance entworfen. Es gehört zu den schönsten Musiktheatern Europas. Semper baute in Zürich die ETH und die Sternwarte sowie in Winterthur das Stadthaus.

Nach diesen intensiven Erlebnissen freuten wir uns auf eine lockere entspannte Heimfahrt. Gian Rudin hat aber für uns noch eine Überraschung eingeplant. In Zwickau besuchten wir das Geburtshaus von Robert Schumann. Hier erfuhren wir auch die Geschichte wie er seine Frau Clara Wieck, eine überragende Pianistin, kennen lernte und seinen Werdegang bis zu seinem tragischen Tode. Auf dem historischen Konzertflügel von Clara Schumann durften wir ein Privatkonzert auch mit Werken von Clara erleben.

 

Kulturreise nach Chartres vom 3. bis 6. Mai 2018

Cathedrale de Chartres

 

 

 

 

 

 

Kulturreise nach Mantua vom 16. bis 19. Juni 2017
Reisebericht eines Teilnehmersshutterstock_442199665

Am frühen Morgen trafen sich erwartungsvoll eine energiegeladene Reisegruppe vor der Kirche St. Josef. Freudig wurde der uns bereits bekannte und beliebte Fredy, der Chauffeur der Firma Drusberg, begrüsst.

Die Fahrt führte uns vorbei am Vierwaldstättersee und durch den Gotthard-Tunnel bis zur Raststätte kurz nach Airolo. Ein ungewöhnlich imposanter Raststättebau, des Tessiner Architekten Botta. Weitere markante Eindrücke waren die gewaltigen Brückenbauten in der Leventina und dann unser erstes Ziel „Brescia“, eine Stadt mit einem grossen Reichtum an Kulturschätzen aus der Antike bis ins Mittelalter. Wir liessen uns in der kurzen Aufenthaltszeit vom Domplatz mit dem alten und neuen Dom begeistern. Der runde alte Dom ist ein romanisches Bauwerk aus dem 11. Jahrhundert und der neue monumentale Bau aus dem 17. und teils 18. Jahrhundert. Die Weiterfahrt führte uns in die Nähe von Solferino, den Ort mit der furchtbaren Schlacht von 1859 mit 30’000 Kriegsopfern. Daraus ist aufgrund der Initiative von Henri Dunant das schweizerische Hilfswerk „Rotes Kreuz“ entstanden.

In Gedanken versunken näherten wir uns dem Reiseziel Mantua. Aus dem Lautsprecher im Bus erklang eine berühmte Szene aus der Opfer Rigoletto. Verdi hat Mantua als der Ort für die Handlung seiner Opfer ausgewählt, nachdem die Zensurbehörde Paris verboten hatte. In diesem Mantua logierten wir drei Nächte und genossen die südländische Fröhlichkeit. Vor unserem Hotel genoss man die Piazza Sordella mit dem Dom und der markanten Fassade des Palazzo Ducate. Der Restaurantbetrieb auf dieser prächtigen Piazza wurde für uns oft zum Treffpunkt von guten Gesprächen oder ganz einfach zum Verweilen und den Schwärmen von Mauerseglern zuzuschauen. Die frohgemute Umgebung der Italiener hat sich wohltuend ausgewirkt. Von diesem zentralen Ort aus nahmen wir an einer Stadtführung teil und genossen dabei ein wunderschönes Stadtflair sowohl innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer als auch ausserhalb auf einer herrlichen Schiffrundfahrt auf den drei Seen die Mantua umgeben. Eine wunderschöne Natur mit Schwänen, Störchen und mit Teppichen aus Lotusblüten.

Eindrücklich war der Sonntags-Gottesdienst im Dom von Cremona. Dieser Dom hat eine schöne, fast überladene Ausstattung. Sie zeugt von starker Religiosität. In diesem Dom sind Elemente grosser Epochen wie Romanik, Gotik und Renaissance vorhanden. Dann hat auch das Geigenmuseum mit bis zu 300 Jahre alten Instrumenten beeindruckt, vor allem die wertvollen Instrumente von Antonio Giacomo Stradivari, von Andrea von Nicolo Amati oder von Giuseppe Guarneri.

Gleichentags erwartete uns ein weiteres Ereignis, nämlich die Besichtigung der Villa Sant’Agata, dem Wohnhaus von Giuseppe Verdi mit der ausgedehnten Parkanlage, samt einem grossen Teich in Form eines Violinschlüssels. 50 Jahre lang lebte Verdi hier bis zu seinem Tod im Jahre 1901. Im Städtchen „Busseto“, das wir anschliessend besuchten, lebte Verdi nur wenige Jahre, aber es geherbergte dennoch ein Theater, das ausdrücklich Verdi gewidmet ist, das Teatro Verdi.

All diese Eindrücke waren stark und vielleicht auch da und dort fast zu viel. Leider musste ein Reisemitglied zur Abklärung ins Spital überführt werden. Da erlebten wir hautnah grosse Solidarität und Hilfsbereitschaft. Glücklicherweise gehörte auch Dr. Harold Seiler zu unserer Reisegesellschaft, was uns sehr beruhigte.

Die lange Heimfahrt, eigentlich ein Tagesausflug, vom Gardasee ins Vinschgau und über den Ofenpass nach Zernez und dann über den wunderschönen Flüelapass war einmalig. Die Fahrt war entspannend und dies vor allem auch dank dem Chauffeur Fredy Schlebert. Fredy ist inzwischen auf eine gute Art mit uns verbunden. Wir danken ihm sehr für das sichere und beruhigende Reisen.

Die Ereignisse während den 4 Tagen „miteinander unterwegs“ haben deutlich Spuren hinterlassen. Unser Pfarrer, Johann Kappeler, hat uns durch seine liebenswürdige und selbstverständliche Art ohne viele Worte das christliche Zusammenlegen bewusster gemacht.

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Pilgerweg / Bonifatius-Route von Frankfurt nach Fulda
20.-28. Mai 2017
Reisebericht eines Pilgers
Auch dieses Jahr hat sich eine kleine Gruppe von zehn Leuten aus St. Josef auf eine Pilgerwanderung begeben. Mit dem Zug fuhren wir am ersten Tag nach Frankfurt, von wo aus wir sofort losmarschierten. Vor der Wanderung gab es Impulse zum Heiligen Bonifatius, der als „Apostel der Deutschen“ gilt. Ohne seine Mission unter den heidnischen Germanen, die ihn schliesslich töteten, hätte sich das Christentum nördlich des Mains und östlich des Rheins wohl erst später verbreitet. Im Jahr 2004 wurde der Pilgerweg anlässlich des 1250. Todestages des Heiligen eröffnet. Dieser Weg folgt den Spuren des Trauerzuges, der den Leichnam des Heiligen im Sommer 754 von Mainz nach Fulda überführte. Die Wanderwege führen durch ländliche Gebiete im Bundesland Hessen. Unterwegs machten wir nette Begegnungen und die Anwohner waren sehr hilfsbereit. Da wir jede Nacht in einem anderen Dorf übernachteten, lernten wir viele Ortschaften kennen. Zudem erlebten wir Christi Himmelfahrt in Deutschland. Das Wetter spielte die ganze Zeit mit und wurde immer besser und heisser. So waren wir froh, als wir in Fulda ankamen und uns erholen konnten. Als Abschluss unserer Pilgerwanderung besuchten wir den Dom in Fulda, wo sich das Grab des Heiligen Bonifatius befindet. Müde aber zufrieden, fuhren wir mit dem Zug zurück nach Zürich.

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Bericht eines weiteren Teilnehmers.

 

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Eindrücke 2016

Pfingstweg / Treib – Stans – Flüeli
Samstag, 14. Mai bis Montag, 16. Mai 2016

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Am Pfingstsamstag waren wir bei strömendem Regen von Brunnen unterwegs nach Sachseln. In Niederrickenbach wurden wir mit einer heissen Kartoffel-Apfel-Suppe begrüsst, die uns aufwärmte. Am Sonntag und Montag war uns dann ein schöneres Wetterglück beschieden. Dies spielte jedoch nur eine zweitrangige Rolle, denn der Weg, die Gespräche und die eindrücklichen Erlebnisse werden uns in guter Erinnerung bleiben. Freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Etappe an Pfingsten 2017.

Kulturreise 20. Mai – 23. Mai 2016
Unser Kulturreise führte uns von Colmar über Worms, Maria Laach, Köln und Aachen nach Trier. Eugen Rechsteiner hat für uns einen ausführlichen
Reisebericht verfasst.

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