Berufungsgeschichten, 23. März 2018 um 19.00 Uhr

Kategorien: Aktuell,Allgemein

im Sitzungszimmer 1 im 1. Stock

Gefängnisseeelsorge

Schwester Veronika Ebnöther lebt als geweihte Jungfrau. Diese Art des apostolischen Dienstes hat seine Wurzeln bereits in der Urkirche und hängt mit einer vollständigen Lebenshingabe an Christus zusammen. Seit dem 2. Vatikanischen Konzil hat diese Weihe wieder Auftrieb erhalten und in der Schweiz finden sich gegenwärtig ca. 50 Frauen, welche diese Lebensform gewählt haben. Diese Frauen leben inmitten der Welt und müssen sich dementsprechend auch selber finanzieren, werden also nicht von einem Orden getragen. Sr. Veronika wird uns ihre Berufungsgeschichte darlegen und von ihrem bisherigen Lebensweg erzählen. Im Moment arbeitet sie in der geschlossenen Strafanstalt Sennhof in Chur als Gefängnisseelsorgerin. Der Abend ist in drei Punkte gegliedert:

  1. Lebens-und Berufungszeugnis von Sr. Veronika
  2. Geschichte des Gefängnisses als Strafanstalt anhand des epochalen Werks „Überwachen und Strafen“ von Michel Foucault durch Gian Rudin
  3. Welche Hoffnung kann der Glaube spenden im Gefängnis: Aus dem Alltag einer Gefängnisseelsorgerin

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Offenen Jugendarbeit von St. Josef statt.

Autor:Susi Sini