Unsere Angebote für Erwachsene

 

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Veranstaltungsprogramm

16. September 2018, 10–11 Uhr
Erneuerung der Orgelweihe durch Vikar Martin Filipponi
Gregorianischer Choral und Orgelwerke von. J.S. Bach. Anna Buczek Merz (Orgel)

18. September 2018, 19–20.30 Uhr
Podiumsdiskussion «Kirchenorgel – Relikt der Vergangenheit oder zeitloses Instrument?» Zur Bedeutung der Orgel und Musik in der Kirche diskutieren im grossen Pfarrei-Saal:
• Anna Buczek Merz, Organistin Kirche St. Josef
• Bernhardt Edskes, Intonateur der Orgel St. Josef
• Andreas Metzler, Orgelbauer Metzler Orgelbau AG
• Prof. Krzysztof Wojtkiewicz, Theologe
• Udo Zimmermann, Organist St. Peter und Paul Kirche Zürich
• Moderatorin Susanne Kübler, Redaktorin Klassische Musik Tages-Anzeiger

Das Fest des 50. Geburtstages unserer Orgel soll nicht nur mit Musik, sondern auch mit Reflexionen gefeiert werden. Es soll ein Anlass sein, um über die Bedeutung der Orgel und der Orgelmusik in unseren Kirchen nachzudenken. Wie zum Beispiel darüber:

Die Institute für Kirchenmusik werben mit Fächern wie «Popmusik in der Kirche». Ist das eine Rettung der Kirchenmusik, eine Lösung für leer werdende Kirchen? Brauchen unsere Kirchen heutzutage noch Pfeifenorgeln oder kann man sie mit digitalen Instrumenten ersetzten? Ist der Beruf eines Orgelbauers zum langsamen Sterben verurteilt oder ist es ein Kunsthandwerk, welches nie mit einer serienmässigen Produktion von digitalen Geräten ersetzbar wird?

Mit diesen und ähnlichen Fragen werden wir uns an diesem Abend auseinandersetzen. Sie sind herzlich eingeladen, aktiv an der Diskussion teilzunehmen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und sind mit Ihnen gespannt auf den Austausch. Eintritt frei. Einladung 18.09.2018

22. November 2018, 19.30–20.30 Uhr
Organopedia «Am Fest der heiligen Cecilia», kommentiertes Konzert auf der Empore.
Anna Buczek Merz, Orgel. Empore Kirche

10. März 2019, 17–18.30 Uhr
Vortrag & Musik «Das Orgelwerk von Olivier Messiaen». Prof. Wolfgang Müller, Theologe und Prof. Tobias Willi, Organist. Empore Kirche St. Josef

12. Mai 2019, 15–19 Uhr
Orgelmarathon zum Abschluss des 50-Jahr-Jubiläums. Mit den Organisten: Kiyomi Higaki (Kirche Zürich Unterstrass), Andreas Jost (Grossmünster Zürich), Martin Kovarik, (Pfarrkirche St. Georg und Zeno Arth/SZ), Ulrich Meldau, (Kirche Enge Zürich), Anna Buczek Merz (Kirche St. Josef Zürich). Anschliessend Apéro. Kirche St. Josef

Freier Eintritt für alle Veranstaltungen.

Gemeinsames Unterwegssein vertieft die Gemeinschaft

Japanreise, 5. Oktober bis 20. Oktober 2019

Informationsveranstaltung:
Sonntag, 30. September 2018 um  13 Uhr im Pfarreizentrum


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Wir bewegen uns nicht auf den ausgetretenen Massentouristenplätzen, sondern auf den Pilgerwegen der Buddhisten, Schintoisten und Christen. Erkunden Sie mit uns die faszinierende Welt Japans. Sehen Sie die Metropole Tokio und die ehrwürdigen Kaiserstädte Navara und Kyoto. Bewundern Sie die majestätischen Landschaften des Fuji-Hakone-Nationalparks und der japanischen Alpen und geniessen Sie die kulinarischen Köstlichkeiten des Landes.
Leitung: Hanspeter Kappeler (seit 40 Jahren wohnhaft in Japan) und Pfarrer Johann Kappeler

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Kulturreise nach Chartres, der Akropolis von Frankreich vom 3. bis 6. Mai 2018

Die Begegnung mit der Kathedrale von Chartres gehört zu den grössten, künstlerischen und geistigen Erlebnissen. Der Bildhauer Auguste Rodin, ihr enthusiastischer Bewunderer, schrieb in seinem Kathedralen Buch: «Die Kathedrale ist die Synthese des Landes, Felsen, Wälder, Gärten, die Sonne des Nordens, dies alles, ist in ihrem gigantischen Körper enthalten». Für ihn ist sie die Akropolis von Frankreich. Für Gottfried Richter: der Tempel der Menschheit. Für Romano Guardini: eines der herrlichsten Dinge, die es auf Erden gibt. Für Rilke war Chartres gross, grossartig.

Cathedrale de Chartres

Programm

1. Tag | Donnerstag | 3. Mai
Abfahrt ab Kirche St. Josef um 07.20 Uhr Reise nach Chartres, mit Verpflegungs- und Besichtigungsstopp, Zimmerbezug, gemeinsames Nachtessen – Geschichtliches über die Kathedrale – Die Ausrichtung – Die Fassade

2. Tag | Freitag | 4. Mai
Labyrinth, Krypta mit Gottesdienst, West-, Nord-, Südportal
Stadtrundgang: Der gegen den Strom schwimmende Fisch und das spinnende Schwein
Vesper Gebet in der Kathedrale

3. Tag | Samstag | 5. Mai
Innenraum: Die Chorschranke, die vier schönsten Fenster > «Stammbaum Christi», «Das Leben unseres Herrn», «Seine Passion und seine Auferstehung», «Das Marienfenster, La belle Verrière»
Fakultativer Ausflug am Morgen oder Nachmittag je nach Witterung.

4. Tag | Sonntag | 6. Mai
Frühstück im Hotel, Rückreise um ca. 8.00 Uhr mit einem Besichtigungs- und Verpflegungsstopp

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Hier ein paar Impressionen von vergangenen Reisen:

Kulturreise nach Mantua vom 16. bis 19. Juni 2017
Reisebericht eines Teilnehmers

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Am frühen Morgen trafen sich erwartungsvoll eine energiegeladene Reisegruppe vor der Kirche St. Josef. Freudig wurde der uns bereits bekannte und beliebte Fredy, der Chauffeur der Firma Drusberg, begrüsst.

Die Fahrt führte uns vorbei am Vierwaldstättersee und durch den Gotthard-Tunnel bis zur Raststätte kurz nach Airolo. Ein ungewöhnlich imposanter Raststättebau, des Tessiner Architekten Botta. Weitere markante Eindrücke waren die gewaltigen Brückenbauten in der Leventina und dann unser erstes Ziel “Brescia”, eine Stadt mit einem grossen Reichtum an Kulturschätzen aus der Antike bis ins Mittelalter. Wir liessen uns in der kurzen Aufenthaltszeit vom Domplatz mit dem alten und neuen Dom begeistern. Der runde alte Dom ist ein romanisches Bauwerk aus dem 11. Jahrhundert und der neue monumentale Bau aus dem 17. und teils 18. Jahrhundert. Die Weiterfahrt führte uns in die Nähe von Solferino, den Ort mit der furchtbaren Schlacht von 1859 mit 30’000 Kriegsopfern. Daraus ist aufgrund der Initiative von Henri Dunant das schweizerische Hilfswerk “Rotes Kreuz” entstanden.

In Gedanken versunken näherten wir uns dem Reiseziel Mantua. Aus dem Lautsprecher im Bus erklang eine berühmte Szene aus der Opfer Rigoletto. Verdi hat Mantua als der Ort für die Handlung seiner Opfer ausgewählt, nachdem die Zensurbehörde Paris verboten hatte. In diesem Mantua logierten wir drei Nächte und genossen die südländische Fröhlichkeit. Vor unserem Hotel genoss man die Piazza Sordella mit dem Dom und der markanten Fassade des Palazzo Ducate. Der Restaurantbetrieb auf dieser prächtigen Piazza wurde für uns oft zum Treffpunkt von guten Gesprächen oder ganz einfach zum Verweilen und den Schwärmen von Mauerseglern zuzuschauen. Die frohgemute Umgebung der Italiener hat sich wohltuend ausgewirkt. Von diesem zentralen Ort aus nahmen wir an einer Stadtführung teil und genossen dabei ein wunderschönes Stadtflair sowohl innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer als auch ausserhalb auf einer herrlichen Schiffrundfahrt auf den drei Seen die Mantua umgeben. Eine wunderschöne Natur mit Schwänen, Störchen und mit Teppichen aus Lotusblüten.

Eindrücklich war der Sonntags-Gottesdienst im Dom von Cremona. Dieser Dom hat eine schöne, fast überladene Ausstattung. Sie zeugt von starker Religiosität. In diesem Dom sind Elemente grosser Epochen wie Romanik, Gotik und Renaissance vorhanden. Dann hat auch das Geigenmuseum mit bis zu 300 Jahre alten Instrumenten beeindruckt, vor allem die wertvollen Instrumente von Antonio Giacomo Stradivari, von Andrea von Nicolo Amati oder von Giuseppe Guarneri.

Gleichentags erwartete uns ein weiteres Ereignis, nämlich die Besichtigung der Villa Sant’Agata, dem Wohnhaus von Giuseppe Verdi mit der ausgedehnten Parkanlage, samt einem grossen Teich in Form eines Violinschlüssels. 50 Jahre lang lebte Verdi hier bis zu seinem Tod im Jahre 1901. Im Städtchen “Busseto”, das wir anschliessend besuchten, lebte Verdi nur wenige Jahre, aber es geherbergte dennoch ein Theater, das ausdrücklich Verdi gewidmet ist, das Teatro Verdi.

All diese Eindrücke waren stark und vielleicht auch da und dort fast zu viel. Leider musste ein Reisemitglied zur Abklärung ins Spital überführt werden. Da erlebten wir hautnah grosse Solidarität und Hilfsbereitschaft. Glücklicherweise gehörte auch Dr. Harold Seiler zu unserer Reisegesellschaft, was uns sehr beruhigte.

Die lange Heimfahrt, eigentlich ein Tagesausflug, vom Gardasee ins Vinschgau und über den Ofenpass nach Zernez und dann über den wunderschönen Flüelapass war einmalig. Die Fahrt war entspannend und dies vor allem auch dank dem Chauffeur Fredy Schlebert. Fredy ist inzwischen auf eine gute Art mit uns verbunden. Wir danken ihm sehr für das sichere und beruhigende Reisen.

Die Ereignisse während den 4 Tagen “miteinander unterwegs” haben deutlich Spuren hinterlassen. Unser Pfarrer, Johann Kappeler, hat uns durch seine liebenswürdige und selbstverständliche Art ohne viele Worte das christliche Zusammenlegen bewusster gemacht.

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Pilgerweg / Bonifatius-Route von Frankfurt nach Fulda
20.-28. Mai 2017
Reisebericht eines Pilgers
Auch dieses Jahr hat sich eine kleine Gruppe von zehn Leuten aus St. Josef auf eine Pilgerwanderung begeben. Mit dem Zug fuhren wir am ersten Tag nach Frankfurt, von wo aus wir sofort losmarschierten. Vor der Wanderung gab es Impulse zum Heiligen Bonifatius, der als “Apostel der Deutschen” gilt. Ohne seine Mission unter den heidnischen Germanen, die ihn schliesslich töteten, hätte sich das Christentum nördlich des Mains und östlich des Rheins wohl erst später verbreitet. Im Jahr 2004 wurde der Pilgerweg anlässlich des 1250. Todestages des Heiligen eröffnet. Dieser Weg folgt den Spuren des Trauerzuges, der den Leichnam des Heiligen im Sommer 754 von Mainz nach Fulda überführte. Die Wanderwege führen durch ländliche Gebiete im Bundesland Hessen. Unterwegs machten wir nette Begegnungen und die Anwohner waren sehr hilfsbereit. Da wir jede Nacht in einem anderen Dorf übernachteten, lernten wir viele Ortschaften kennen. Zudem erlebten wir Christi Himmelfahrt in Deutschland. Das Wetter spielte die ganze Zeit mit und wurde immer besser und heisser. So waren wir froh, als wir in Fulda ankamen und uns erholen konnten. Als Abschluss unserer Pilgerwanderung besuchten wir den Dom in Fulda, wo sich das Grab des Heiligen Bonifatius befindet. Müde aber zufrieden, fuhren wir mit dem Zug zurück nach Zürich.
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Bericht eines weiteren Teilnehmers.

 

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Eindrücke 2016

Pfingstweg / Treib – Stans – Flüeli
Samstag, 14. Mai bis Montag, 16. Mai 2016

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Am Pfingstsamstag waren wir bei strömendem Regen von Brunnen unterwegs nach Sachseln. In Niederrickenbach wurden wir mit einer heissen Kartoffel-Apfel-Suppe begrüsst, die uns aufwärmte. Am Sonntag und Montag war uns dann ein schöneres Wetterglück beschieden. Dies spielte jedoch nur eine zweitrangige Rolle, denn der Weg, die Gespräche und die eindrücklichen Erlebnisse werden uns in guter Erinnerung bleiben. Freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Etappe an Pfingsten 2017.

Kulturreise 20. Mai – 23. Mai 2016
Unser Kulturreise führte uns von Colmar über Worms, Maria Laach, Köln und Aachen nach Trier. Eugen Rechsteiner hat für uns einen ausführlichen
Reisebericht verfasst.

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Spiritualität erfahren

Die Eucharistie, unser Gottesdienst, ist die tiefste Form der Spiritualitätsvertiefung. Wir feiern sie täglich, ausser am Montag. Sie finden die genauen Zeiten der Feiern hier. Jeden Dienstag beten wir die Vesper von 19:10 bis 19:30 in der Krypta.

Lesezirkel

Nächstes Thema: Neue Atheismen
Mittwoch, 26. September 2018, 19.30-21 Uhr
Ort: Sitzungszimmer 1, Pfarrei-Zentrum

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Seit Richard Dawkin’s Buch «Der Gotteswahn» hat die Verneinung der Existenz Gottes neue Popularität erlangt. Neben diesem eher banal wirkenden Atheismus, der naturwissenschaftliche Erkenntnisse unzulässig instrumentalisiert, gibt es eine Vielzahl von neueren atheistischen Argumentationen, die teilweise traditionelle theologische Konzepte uminterpretieren oder gottlose Formen der Spiritualität propagieren. Diesem Phänomen wollen wir uns annähern.

Es gibt immer wieder Spielformen atheistischer Weltanschauungen, so gibt es auch Theologen, die behaupten man könne und solle atheistisch an Gott glauben. Im Lesezirkel setzten wir uns anhand eines Textes mit diesem Thema auseinander. Neben einführenden Bemerkungen gibt es auch Zeit für Diskussion. Hören Sie rein, lesen Sie mit.

Nächster Lesezirkel: Sonntag 21. Oktober 2018, 11.15-13 Uhr
Thema «Dietrich Bonhoeffer»

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